Spuren im Netz – Gefahr für Bewerber!

am 30. Juli 2007 , gebloggt von Thomas Schwarzer AddThis Social Bookmark Button
Kategorie Anregungen und Tipps

Einen äußerst interessanten Artikel zum Thema „Personal“ und „Google“ habe ich heute im Blog von SELFHTML entdeckt. Es geht dort um die Frage, inwiefern man als Bewerber bereits durch Google durchleuchtet wurde bzw. seine Spuren im weltweiten Netz hinterlassen hat. Darüber sollte man sich wirklich mal Gedanken machen, denn viele Personaler nutzen bereits Google, um detaillierte Informationen über die Bewerber zu suchen. Eine gefährliche Sache also, wenn man sich mit seinem Namen, Nicknamen oder seiner E-Mail-Adresse auf dubiosen Seiten umherbewegt oder als „Dummi“ Anfängerfragen in Foren hinterlässt und somit in der Suchmaschine gefunden wird.

Besonders hiervon Betroffen sind meiner Meinung nach die Blogger. Denn wer seinen eigenen Blog betreibt oder einen Kommentar auf einem anderen Weblog hinterlässt, der muss sich im Klaren darüber sein, was er bloggt. Denn was einmal im Netz steht, ist so gut wie nicht mehr zu entfernen und somit ein gefundenes Fressen für jeden Personaler.

Ein schönes Beispiel dafür habe ich bei youtube gefunden. Hier können Sie sich das Szenario bildlich vor Augen halten. (Die große Pinnwand stellt das Internet dar):

Wer mehr Informationen über „Think before you post“ haben möchte, kann auf dieser Seite nachlesen (englisch).

Denken Sie also immer daran, wenn Sie sich bewerben möchten, dass ein Personaler diese Möglichkeit nutzen könnte, um über Sie Informationen zu sammeln. Er möchte Ihre Persönlichkeit kennen lernen und versucht natürlich möglichst viel über Sie herauszufinden. Nehmen Sie es ihm nicht übel, Sie würden es genauso machen!

Denken Sie darüber nach…

 



5 Reaktionen zu “Spuren im Netz – Gefahr für Bewerber!”

  1. Carlos

    Wer im Netz unterwegs ist und dort Spuren hinterlässt, sollte sich darüber im klaren sein, dass diese auch von anderen gefunden werden können. Die scheinbar anonyme Onlinewelt ist in vielen Fällen transparenter als die Reale. Bewerber, die das immer noch nicht gemerkt haben, sind meiner Meinung nach selbst Schuld, wenn sie keinen Job finden.

  2. Spuren im Netz - Gefahr für Bewerber (Teil 2)

    [...] zu werden. Durch Zufall habe ich eben bei youtube folgendes Video gefunden. Als Nachtrag zu meinem Artikel vom 30. Juli 2007 möchte ich es an dieser Stelle veröffentlichen, um Sie zum Nachdenken zu [...]

  3. Thomas Schwarzer

    Hallo Carlos, danke für Deinen Kommentar! Ja, definitiv. Doch viele Menschen sind sich dieser Problematik nicht bewusst. Vor allem junge Leute, welche noch mit einem gewissen Leichtsinn an die Sache rangehen. Aber auch erstaunlich viele Erwachsene haben keine Angst erkannt zu werden und veröffentlichen Beiträge oder private Videos im Netz, die man normalerweise nicht mal seinem besten Freund anvertrauen würde. Beiträge schreiben, seine Meinung zu einem Thema kundtun oder auch ein normales Video zu veröffentlichen ist ja nicht verwerflich. Es gibt viele Positiv-Beispiele – auch lustige und spannende Sachen. Das ist die Entwicklung zum Web 2.0. Jedoch sollte man sich genau überlegen, was man postet und welche Folgen das haben könnte!

  4. Gordo

    Das ist leider wahr, man muss auf jeden Fall aufpassen, besonders, wenn man unter seinem richtigen Namen agiert.

    Somit bleibt einem eigentlich nur übrig, dass man entweder einen Weblog anlegt, der garkeine Rückschlüsse auf die eigene Person zulässt, man also keinen Gebrauch vom eigenen Namen macht, oder eben, dass man nur seriöses und vorbildliches Material ins Internet stellt.

    Aber abgesehen von den negativen Seiten kann das ja auch etwas positives sein. Wenn man dann über Internet mittels einer professionellen Homepage vielleicht einen noch besseren Eindruck vermitteln kann.

    P.S. Bei mir lässt sich das eingebundene Video leider nicht abspielen.

  5. Über Medienkompetenz und die Lehrstellensuche via Facebook, MySpace, Netlog, Twitter & Co. « Lehrstellenboerse.ch Blog

    [...] http://www.it-job-blog.de/blog/17/spuren-im-netz-gefahr-fuer-bewerber/ [...]

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